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Der Traunfall

Folgt man den Hinweistafeln Wanderweg Traunfall, so erreicht man auf dem linken Ufer die Terasse der steil abwärtsführenden, jahrhundertealten, bis 1925 dem Verkehr dienenden Traunfallstrasse. Man befindet sich hier auf dem Gemeindegebiet Desselbrunn. Von diesem Weg aus öffnet sich die Sicht auf den hinter den Fallklausen beginnenden, canyonartigen, zerklüfteten Einbruchsgraben, der sich nahezu 600 Meter weit flussabwärts erstreckt. Über den in der Flussmitte verlaufenden Grabenrand stürzten einst, als weder Klausen noch Streichwehr ihren Lauf behinderten, die Fluten in den 12 Meter tiefen Abgrund. Der eigentliche Traunfall, wie er einst von naturbegeisternden Literaten beschrieben und auf vielerlei Weise in Bildern festgehalten wurde, der sogenannte Wilde Fall, entstand dort, wo der Graben sich zu einem Kessel erweitert, ehe er sich wieder zu einer Klamm verengt. Über diese hinweg führte die alte, die echte Traunfallbrücke, eine Holzbrücke, deren steinerne Widerlager heute noch stehen. Von dieser Brücke aus sah sich der Betrachter dem Halbrund der stürzenden Wassermassen gegenüber, er verspürte die aufsprühende Gischt, in der das Sonnenlicht sich in die Farben des Regenbogens wandelte, er war eingehüllt in ohrenbetäubendes Donnern und Tosen. Näheres unter: www.desselbrunn.at

 
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